Vom Zunftabend mit Büttenreden zum Fasnachtsbrunch

1976 fand der Presseball erstmals im neu erbauten Reschsaal statt. Mit 460 Gästen war er der ursprünglichen Absicht, Journalisten und eine ausgewählte Schar von Gästen auf die Fasnacht einzustimmen, längst entwachsen.

1979 wurde der Presseball in «Zunftabend» umgetauft - ein Name der ihm bis heute geblieben ist. Zu den Zuftabenden gehörte schon vor 1979 die Tradition der Büttenreden: Andreas (Barry) Hassler und Rudolf Wenaweser waren bereits im Rathaussaal aufgetreten, beim Zunftabend im Resch gesellten sich abwechslungsweise die beiden «Kaktus»-Kabarettisten Hansrudi Sele und Josef Biedermann dazu, später ergänzt durch Paul Wachter, Peter Thöny und Vinzenz Batliner.

1981 präsentierte der altbewährte Conferencier Kurt Marxer das Programm erstmals mit weiblicher Assistenz: Annelies Vogt gehörte während vieler Jahre zum «eisernen Bestand» des Zunftabends.

1982 bereicherten erstmals die Dornbirner Dreckspatzen das Programm, sie wurden 1985 zu «Hofsängern» ernannt.

1985
stieg mit Roswitha Schädler vor 700 Gästen erstmals eine Frau in die Bütt.

1989
trat zum 15-jährigen Jubiläum der Schaaner Wöschwyber Maria Frick als Ehrengast-Büttenrednerin auf. Die Moderation wurde - ebenso wie 1990 - von Martin Frommelt übernommen.

1994 wurde der Zunftabend unter dem Motto «Verkopf di net» zum 25. Mal gefeiert; der Reschsaal erhielt eine neue Dekoration.

1997 stiegen mit Zita Burri und Renate Lageder wiederum zwei Frauen in die Bütt.

1999 fand im Reschsaal der (vorläufig) letzte Zunftabend statt. Wegen des Reschumbaus steht der Saal bis zur Fasnacht 2004 nicht  mehr zur Verfügung.

2001 Statt des Zunftabends wird 2001 zum ersten Mal ein Fasnachtsbrunch im Rathaussaal durchgeführt. Der Reingewinn kam der neu gegründeten Guggenmusik Ratatätsch des Heilpädagogischen Zentrums zu Gute.

Am 9. und 10. Februar 2002 feiert die Schaaner Fasnacht ihr 50-jähriges Bestehen
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